Helferparty zum Abschluss !!

Was der SV Enger-Westerenger in den letzten Wochen als Gastgeber der Hallenfußball-Kreismeisterschaften gestemmt hat, war schon beachtlich. 56 Mannschaften spielten in acht Herren- und zwei Frauengruppen um den Finaleinzug. Willi Stüber, Organisationsleiter, war immer und auch am Hallenmikrofon dabei. Am Schlusstag war er froh, dass alles glatt über die Bühne gegangen ist.

Der Verein will sich heute mit einem gemütlichen Beisammensein bei allen Helfern für die Unterstützung beim Widufix-Cup bedanken. Beginn ist um 19.30 im Vereinsheim am Hallenbad. “Ohne Unterstützung der Stadt und der Sponsoren wäre diese Veranstaltung nicht möglich gewesen”, meinte Stüber.

Besonders die Rundum- Bande bereitete den Verantwortlichen Kopfzerbrechen, doch die Bande hielt bis nach den Endspielen. “Es war ein großer Erfolg für uns”, freute sich Stüber nicht nur über den Turnierverlauf, sondern auch über den gesamten Ablauf außerhalb des Spielfeldes. Mit der großen Tombola und dem Programmheft hat der SVEW Neuerungen eingebracht. Auch die Einlage der Tanzgruppe “Chilli Kitten” war neu im Programm. Kurz vor dem Finale zeigten die Tänzerinnen, was sie leisten können und beeindruckten so manchen Fußballer auf der Tribüne. “Der SV Enger-Westerenger hat gezeigt, dass er noch da ist”, sagte der Chef-Organisator, “wir haben uns hier ordentlich präsentiert. 130 ehrenamtliche Mitarbeiter haben geholfen. Für sie gibt es am Freitag das Helferfest.” Stüber selber wird sich zurückziehen, er bleibt dem SVEW zwar verbunden, wird aber nicht mehr an vorderster Front agieren. “Wir haben genug junge Leute, die hier schon mit angepackt haben und das auch in Zukunft tun sollen”, forderte er auf. Stüber hatte ein paar mehr Zuschauer erwartet, doch am Ende sei er mit der Veranstaltung zufrieden gewesen: “Zum Teil waren es spannende Spiele auf gutem Niveau.”

Auch Engers Bürgermeister Klaus Rieke sprach von einer gelungenen Kreismeisterschaft: “Hier haben leistungsstarke Mannschaften guten Hallenfußball geboten.” Markus Bierbaum, Vorsitzender des Kreisjugendausschusses., äußerte sich so: “In den Vorrunden war der Besuch recht dünn, doch es hat sich gesteigert. Die Organisation des SV Enger-Westerenger war super, deshalb bin ich auch sehr zufrieden.”

Zufrieden waren auch die Kicker des traditionellen Einlagespiels. Vertreter von Verwaltung und Wirtschaft spielten um die Ehre und wie schon in den letzten Jahre gewann wieder das Team der Wirtschaftsvertreter. Etwas zerknirscht wirkte SV Löhne-Obernbecks Trainer Peter Rottmann. Nach der Zwischenrunde war er frohen Mutes, war sein Team doch ohne Niederlage durch die “Hammergruppe” mit dem SC Herford, dem SV Rödinghausen und dem Bünder SV spaziert. Doch im Spiel gegen Herford leistete sich ausgerechnet der Ex-Herforder Wladimir Wingert einen Ausrutscher und wurde mit der roten Karte des Feldes verwiesen, somit war er für die Endrunde gesperrt. “Er hat uns im weiteren Turnierverlauf gefehlt”, meinte Rottmann. Stattdessen spielte Torhüter Manuel Scheer auf dem Feld. Am Ende reichte es dann “nur” zum vierten Platz. Dritter wurde der FC Muckum, was nach den Erfolgen der Vorjahre keinen in der Halle überraschte. “Wir waren immer im Halbfinale, leider reicht es nie zum Finale”, meinte Muckums Trainer Ümüt Gözlükcü.

Überrascht, aber glücklich war Holm Windmann, Trainer des Kreismeisters SV 06 Oetinghausen: “Die Grundausrichtung stimmte, auch wenn wir erst seit einer Woche wieder im Training sind, haben wir uns hier gut präsentiert. Wir wollen in der Rückrunde aus dem Tabellenkeller, da war der Erfolg hier ein guter Auftakt.”