Nun treffen die Favoriten aufeinander !!

Der Turnierleiter W.Stüber

Enger. Sechs Vorrundengruppen sind bei der Vorrunde der Widufix-Hallenfußball-Kreismeisterschaften ausgespielt, damit stehen sechs Teams für die Zwischenrunde fest. Überraschungen gab es bisher keine. Lediglich der Titelverteidiger VfL Mennighüffen musste in der Vorrunde dem letztjährigen Halbfinalisten FC Muckum den Vortritt lassen. Mennighüffen verlor das erste Spiel mit 0:1 gegen Schweicheln, Muckum überrollte den VfL mit 4:0. Erst im dritten Spiel gelang dem Titelverteidiger das erste Tor. “Wir wollten uns qualifizieren, aber Muckum war klar besser”, fand Thomas Arius vom VfL klare Worte.

In der Gruppe E machte der SC Herford deutlich, dass er die Hallenrunde mit der nötigen Ernsthaftigkeit angeht. Eine torgefährliche Truppe ballerte die Gegner einfach aus dem Weg. Auch Ligakonkurrent VfL Herford hatte wenig dagegen zu setzten. Hoffnungsträger Muhammed Akbulut, der nach seinem Mittelfußbruch erstmals wieder mitwirkte, musste nach zwei Spielen auf der Bank bleiben. “Es geht noch nicht wieder alles”, entschuldigte er sich. Seine Kollegen hatten beim 1:2 gegen den SC Herford in nahezu allen Situationen das Nachsehen.

Beim SC wirkte Torhüter Benjamin Schaffrin auf dem Feld mit und vergab eine der besten Chancen im Spiel gegen den VfL. Unter den Zuschauern war auch Ex-Nationalspieler David Odonkor, der aus Bünde stammt. SC-Kicker Fabio Serrone zauberte auf dem Parkett, sein Bruder Giacomo Serrone, der in der A-Jugend Bundesliga seien Stammplatz bei Hannover 96 hat, schaute mit Kumpel Odonkor zu.

In der Zwischenrunde am Sonntag, 16. Januar treffen sich in der Gruppe eins die Favoriten SC Herford und SV Rödinghausen, auch der Bünder SV mischt dort mit und der Sieger aus der Gruppe G, der erst am 15. Januar ermittelt wird. In der zweiten Zwischenrundengruppe stehen mit dem FC Muckum, SC Enger und der Spielvereinigung Hiddenhausen bis jetzt nur A-Kreisligisten, so dass im Halbfinale auf jeden Fall zwei Kreisligisten zu finden sein werden. Diese Zusammensetzung der Vorrundengruppen löste bei den Klubs einigen Unmut aus, viele Stimmen forderten den Kreis auf, die ranghöchsten Teams zu setzen. Auch sehen sich die Teams, die erst am Samstag vor der Endrunde im Einsatz sind, im Nachteil.

Bein den Frauen stehen die Halbfinalpartien schon fest. Elf Teams traten in der Vorrunde an, Sundern fehlte in der Gruppe B unentschuldigt. Im ersten Halbfinale am Sonntag, 16. Januar treffen der VfL Holsen und Titelverteidiger Herforder SV Borussia Friedenstal II aufeinander. Die Herforderinnen wurden als Westfalenligist überraschend nur Gruppenzweiter, weil Landesligist SV Bischofshagen-Wittel sich in der Gruppe B durchsetzte. Das Löhner Team trifft auf die Überraschungstruppe der Gruppe A. Bezirksligist SG Schweicheln wurde Zweiter und ließ Landesligist SC Enger hinter sich. “Mal sehen, was für uns im Halbfinale drin ist, wir freuen uns darauf”, war SG-Trainer Eckhard Hagemeier hoch erfreut.

Die Verantwortlichen des Gastgebers SV Enger-Westerenger, waren mit dem Verlauf der ersten Spieltage zufrieden. “Die Zuschauerresonanz am ersten Wochenende war etwas mau, aber was soll man am 4. Advent, wenn in der Stadt auch noch die Geschäfte geöffnet sind, erwarten?”, stellte Willi Stüber, Hallensprecher und Mitorganisator, eine rhetorische Frage. Die beiden Spieltage zwischen den Feiertagen waren deutlich besser besucht. “Da mussten wir spontan noch Bier besorgen, weil es richtig gut lief”, freute sich Matthias Hoffmann über den regen Andrang auch an der Theke. Mit dem Hallenheft zur Veranstaltung und der Tombola, bei der es 80 Preise zu gewinnen gibt, hat der SVEW ein rundherum gelungenes Programm auf die Beine gestellt. Willi Stüber bedankte sich bei den zahlreichen Helfern. “Ohne diese vielen Hände wäre das hier einfach nicht zu schaffen.”